Slackline-FAQ

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Soll ich barfuß oder mit Schuhen slacken?

Beide Varianten haben ihre Vorzüge. Wer barfuß slackt, hat den direkten Kontakt zur Slackline und spürt genau und unmittelbar, wie sich sich verhält. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich hin und wieder mit den Zehen an der Slackline festzukrallen.

Wenn Schuhe verwendet werden, weil man es lieber mag oder vielleicht das Wetter nichts anderes zulässt, ist zu beachten, dass die Schuhe eine möglichst profillose Sohle besitzen, die auch nicht zu hart sein sollte.

Beim Absteigen von der Slackline kann ein Schuh vor Verletzungen schützen, die infolge einer sorglosen Inspektion des Slackplatzes drohen. Jeder etwas größere Stein, Glasscherben und Hölzer können bei der Landung empfindliche Schmerzen bereiten.

Was ist beim Aufhängen einer Slackline zu beachten?

Zunächst gilt es einen Platz zu finden, der besonders geeignet ist. Schlossparks beispielsweise sind eher ungeeignet. Parkwächter sehen es dort nicht so gern, wenn an ihren Bäumen geslackt wird.

Bei verschiedenen Line-Typen sind verschiedene Dinge zu beachten. Für eine Lowline und Trickline kann Folgendes festgehalten werden:

Der Bodenbereich unter der Line sollte in Richtung Sturzgefahren gründlich geprüft werden.

Die Line sollte in einer Höhe zwischen Knie und Hüfte aufgehängt werden.

Die Aufhängepunkte müssen ausreichend stabil sein, um den hohen Belastungen standzuhalten. Verwendet keine Bäume, die nicht mindestens einen Durchmesser von 30 und mehr cm haben. Prinzipiell sind Bäume mit größerem Umfang gegenüber jüngeren kleineren Bäumen vorzuziehen.

Falls die Aufhängepunkte Bäume sind, ist für deren ausreichenden Schutz zu sorgen. Nach Abbau der Slackline sollte der Baum unverändert da stehen.

Alle wichtigen Hängungs- und Spannelemente sollten stets gründlich geprüft werden, ob sie für den Gebrauch in einer Slackline noch tauglich sind.

Ist Slacken nur für jüngere Leute oder kann man das auch im Alter noch lernen?

Auch im fortgeschrittenen Alter kann man Slacken durchaus noch lernen.

Voraussetzung ist aber zweifellos eine solide körperliche Fitness. Wer nicht über eine ausreichend gute körperliche Verfassung verfügt, sollte Slacken zunächst nur unter Aufsicht von fachkundigen PhysiotherapeutInnen ausprobieren.

Ist Slacken mit Knieprothesen eher unmöglich oder doch möglich?

Menschen mit Knieprothesen sollten nicht ohne vorherige Rücksprache mit den behandelnden ÄrztInnen und/oder PhysiotherapeutInnen mit dem Slacken beginnen.

Es ist stets zu bedenken, dass es selbst bei einer in Kniehöhe aufgehängten Slackline zu ungewollten und plötzlichen Abgängen kommen kann. Alle beteiligten Muskeln, Gelenke und Sehnen müssen für diese Belastungen ausreichend ausgebildet sein.

Ausreichende Hilfen (an der Hand halten, Stützen, etc.) wie auch weitere Vorsichtsmaßnahmen (Weichbodenmatten, ...) den Sturzraum betreffend sollten in jedem Fall vorgesehen werden.

Was kostet ein Slackline-Kurs?

Die Preise für Slackline-Kurse belaufen sich in etwa auf 90 Euro für ein dreistündiges Einzeltraining und 270 Euro pro Coach und Tag für einen Gruppenkurs. Bei Kursen außerhalb Wiens können zusätzlich Kosten für Anreise und Unterkunft anfallen.

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